FREUDE UND ÄRGER

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20.07.2010 - Malali

...das Frage ich mich auch....vor allem wenn ich Heim komme und diese praktisch vor der Haustüre stehen....
Eigentlich bin ich für Toleranz. Dennoch Frage ich mich....wo bleibt die Toleranz UNS gegenüber?
Nur einmal habe ich mich wegen Lärm beklagt...und muss mir dann von der Polizistin anhören dass ich halt nicht im Niederdorf wohnen soll.......na ja....was solls. Erfreuen wir uns dem schönen Wetter.. :-)



20.07.2010 - Urs Rösli

...dann ist das Niederdorf im Prinzip wieder ein offizielles Strichquartier. Zuerst wird jahrelang daran gearbeitet, die Prostituierten vom Strassenstrich wegzubringen. Dann, weil wir aus dem Osten soviele junge neue Huren haben, muss das Arbeitsgebiet selbstverständlich erweitert werden. Und da frage ich mich: Wo bleiben denn unsere Politiker von Links bis Rechts...



19.07.2010 - Malali

Uebrigens, folgende Strassen gehören untere anderem zum OFFIZIELLEN Strichplan der Stadt:
Rämistr./Bellevue bis Stadelhoferstr./Oberdorfstr.,
begrenzt das Limmatquai sowie Neu-, Rinder- und Marktgasse, Neumarkt bis Untere Zäune, Teile Seilergraben, Häringstrasse
siehe unter andrem:
http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/Der-Strichplan-Beim-Bellevue-legal-am-Sihlquai-nur-geduldet/story/21721543




19.07.2010 - Malali

Die Polizei unternimmt nichts gegen die Prostitution. Die Damen seien legal da und somit kann man nichts machen.
Dies war die Antwort die ich von der Polizei auf meine Anfrage bekommen habe......



16.07.2010 - Urs Rösli

Auf dem Heimweg gesehen: Die wunderschönen und jungen Prostituierten aus Russland, Rumänien etc. stehen bereits an der Zähringerstrasse und auf dem Hirschenplatz. Ob die Polizei da wohl eingreifen wird?



16.07.2010 - Urs Rösli

Der Hafenkran scheint doch zu kommen. Meine Meinung:
Ich verstehe nicht, was daran Kunst sein sollte, einen Hafenkran aufzustellen. Vielleicht wäre es etwas anderes gewesen, wenn die "Künstler" selber einen Hafenkran gestaltet hätten, der ein wenig anders als ein normaler Hafenkran gewesen wäre. Schade finde ich, dass im wunderschönen Zürich jedes freie Plätzchen verbaut werden muss. Und eine Hafensirene soll auch noch los gehen....Basel verschrottet seinen letzten Hafenkran. Warum muss denn einer aus Hamburg eingeführt werden? Und: Muss uns wirklich der Stadtrat sagen, was wir als "Kunst" anzuschauen haben? Bestimmt ist ein Hafenkran für mich KEINE Kunst



11.07.2010 - Andreas Kyriacou

Wie kommt man eigentlich dazu, eine derartige Raserei verharmlosend als «Verkehrsunfall» zu bezeichnen? Aus der Medienmitteilung der Polizei:

Tragischer Verkehrsunfall im Kreis 1 fordert zwei Todesopfer

Am Sonntagmorgen, 11. Juli 2010, kam es im Bereich Bürkliplatz zu einem schweren Verkehrsunfall. Dabei verloren zwei Männer, welche am Fischen waren, ihr Leben. Kurz nach 07.00 Uhr war der Lenker eines Personenwagens auf der Talstrasse in Fahrtrichtung Zürichsee unterwegs. Bei der Verzweigung mit dem General-Guisan-Quai verlor der 42-jährige Franzose aus bis jetzt unbekannten Gründen die Herrschaft über sein Auto und fuhr über die Kreuzung und das Trottoir in die Fussgängerunterführung Schanzengraben. Dort prallte er in der Folge gegen zwei Männer, die am Ufer des Zürichsees fischten.

Selbst wenn man von einem plötzlichen Herzstillstand ausgeht: bei normalem Tempo wäre der Fahrer mit seinem Fahrzeug nie auf dieser Treppe gelandet.



03.07.2010 - Andreas Kyriacou

Das Zodiac kannte und kennt wieder mal keine Grenzen... Gute Musik läuft aber ohnehin anderswo.

Für wen's interessiert: Das Lärmtelefon des Zürifäschts ist 044 227 60 62.





03.07.2010 - Urs Rösli

Selbstverständlich habe ich mir heute das Züri-Fest auch nicht entgehen lassen und war ab 17 Uhr eifriger Teilnehmer. Die erste Enttäuschung für mich war das Caliente, das ich zum ersten Mal besucht habe und von dem ich soviel begeisterndes gehört habe. Aber da war wirklich nichts besonderes in der Enge und ich nehme an, dieses Fest gehört an die Langstrasse mit viel Platz, nicht einengend wie in der Enge. Dann frage ich mich: Ist es wirklich notwendig, dass nach Mitternacht die Musik immer noch diese grosse Lautstärke hat und: Heute ist man streng mit Dezibels. Werden die hier auch gemessen? Denn was das Ohr aushalten muss, geht für mich oft an die Schmerzgrenze. Auch auf dem Hirschenplatz. Ich bin um 1 Uhr nach Hause gekommen und muss sagen: Ich habe nur friedliches erlebt. Natürlich erstaunt mich die Hektik der Jungen. Das Gefühl, als würden sie etwas verpassen. Aber ich habe vieles genossen, auch das wunderschöne Feuerwerk. Ein weiterhin schönes und friedliches Fest wünscht

Urs Rösli



29.06.2010 - Malali

Der Strassenstrich breitet sich immer mehr und mehr aus......und niemand kümmert es.....
Es ist ja legal.....



16.06.2010 - Eugen Kohler

Das "Bewegungskunstprojekt" Hafenkran schreitet zügig voran.
Heute wurde bei dem Schiffhalt Limmatquai der 3. Poller gesetzt. Ich befürchte, der Kran kommt doch.



13.06.2010 - Urs Röslil

Super, dass die Initiative "Für bezahlbare Wohnungen und Geschäftsräume“ angenommen wurde. Die Stimmbürger sind nicht auf die vor allem mit Luxus-Wohnungen gemachte Werbung hereingefallen. So kann man doch weiterhin die Hoffnung haben, dass die der Stadt gehörenden Wohnungen im Niederdorf nicht unbedingt an die "oberen Zehntausend" vermietet werden.





02.06.2010 - M. Brogli

Ja zur Initiative „Für bezahlbare Wohnungen und Geschäftsräume“

Die Mieten der städtischen Liegenschaften sind nicht billig und keinesfalls subventioniert. Quersubventionen endeten vor bald 20 Jahren. Die Mieten müssen die Kosten und Investitionen jedes einzelnen Hauses decken und sind im Vergleich zu anderen städtischen Wohnungen höher. Die Altstadt muss ein Quartier bleiben, in dem verschiedene Bevölkerungsschichten leben und arbeiten können. Sonst stirbt unser Quartier.




03.05.2010 - Urs Rösli

Für MICH ein herrliches Gefühl, einfach in ein Restaurant gehen zu können und: Kein Rauch!!

Was mich erstaunt: Bei allen Restaurants hat es draussen rote Striche am Boden und nur bis dorthin darf getischt werden. Ich glaube, DAS kann einem Wirt Schwierigkeiten machen. Z.B. war es doch im Bluetige Dume gemütlich mit dem Holztisch und den beiden Bänken. Jetzt darf nur noch ein Tisch und eine Bank hingestellt werden. Vierertische wird es nicht mehr geben. Das sieht man auch daneben bei Bindella.

Aber darüber habe ich bis jetzt eigentlich nichts Negatives gelesen. Vielleicht kommt im Sommer jeweils ein Beamter mit Messband und schaut, dass alle Stühle, Tische und Füsse auf einer Linie sind. Das würde langsam Zürich entsprechen.

Einen schönen Wochenanfang wünscht

Urs Rösli



24.04.2010 - Eugen Kohler

Lieber Herr Rösli

Das ist so, weil nicht alle Menschen das selbe Lebewesen oder die selbe Sache z.B. für schön, hässlich, laut, leise, gut, schlecht, mega oder toll halten! Die Geschmäcker sind halt wirklich verschieden.
Im Uebrigen finde ich es schön, dass auch erfreuliche Sachen in unserer Altstadt, bemerkt werden.




22.04.2010 - Urs Rösli

Manchmal frage ich mich, warum von den Niederdörflern ein toller Laden wie Michele's "Punto Italiano" am Zähringerplatz nicht besucht wird. Ein Geschäft, in dem ich mich seit 15 Jahren wohl fühle: Diskutieren, Lachen, Blödeln, herrliche italienische Sandwiches, guter Espresso, einfach italienische Lebensfreude. Vielleicht ist es das, was viele nicht mehr kennen: Lebensfreude.

So, und jetzt werde ich bei meinem Neapolitaner zum Espresso gehen und bestimmt wieder Neuigkeiten erfahren.

Einen sonnigen Tag wünscht

Urs Rösli



15.04.2010 - Olivier

Labis 1 ist zurück, vielen Dank für die feine Köstlichkeiten heute Abend und viel Erfolg für die Zukunft! :-)

Sonst hier noch was mit ganz interessante Dokumente und Bilder über unsere schöne (Alt-)Stadt: http://www.stadtmodell-zuerich.ch/



29.03.2010 - Eugen

Betr. Hafenkran
Das Projekt ist noch lange nicht gebodigt!
Es ist "nur" der Beitrag von Fr 80 000.- der Stadt Zürich vom Gemeinderat abgelehnt worden. Viele Infos könnt ihr unter www.hochseekran.ch entnehmen.
Und denkt beim lesen daran: Es ¨geht un die Sache und nicht um Sympathien mit politischen Parteien!



28.03.2010 - Urs Rösli

"Dieses Quartier liegt mir am Herzen" sagt Milliardär Curti im Weltblatt. "Als ich hörte, dass der Kiosk Marktgasse ein Kebabstand werden sollte, habe ich ihn gerade gekauft. Der Kiosk muss einfach erhalten bleibeb" sagt Herr Curti auch. Wer aber durch die Marktgasse geht sieht nichts mehr von einem Kiosk, wenn man's nicht weiss. Trotz der ganzen Gerüste hätte es doch möglich sein müssen, die drei Geschäfte Saftladen, Kiosk und Condomeria prominenter ausgestellt zu lassen. Aber so habe ich das dunkle Gefühl: Nach der Renovation gibt's keinen Kiosk mehr. Und das wäre schade, denn vor allem eine Verkäuferin ist mit ihrer Freundlichkeit ein richtiger Sonnenschein....



24.03.2010 - Urs Rösli

Dein Vorschlag ist faszinierend, liebe Ursi. Doch leider ist es in Zürich so geworden, dass man nur noch abreisst und möglichst gross neu baut. Dabei ist gerade das Bestehende das, was der Stadt eine Geschichte gibt, ein Gesicht auch. Ich finde, die Stadt müsste aus dem Bestehenden versuchen, etwas zu machen. Aber seit der Zeit von Herrn Ledergerber ist nur das Grösste, das Geprotzte das Beste. Wenn ich aber den Orelliweg gehe und diesen bald 120 Meter hohen Turm sehe, dann frage ich mich einfach: Warum?

Vor vielen Jahren gab es im TagiMagi ein Gespräch mit Ursula Koch. Und sie erklärte: Die Stadt ist gebaut. Ich habe ihr in einem Leserbrief zu dieser Einsicht gratuliert. Aber eben, zuviele waren gegen sie und heute sieht man, wie die Stadt sich verändert.

Mit diesen Gedanken geniesse ich den wunderschönen Nachmittag

Urs



21.03.2010 - Ursi Strasser

Danke lieber Urs für Dein Lebenszeichen!
Habt Ihr meinen Artikel über die Kunsthaus-Erweiterung im neuesten Weltblatt gelesen. Ich wäre froh, wenn man darüber diskutieren würde. Wollen wir wirklich nochmals den gleichen Fehler wie beim Obergericht machen?
Herzlich
Ursi



20.03.2010 - Urs Rösli

Bald ist wieder ein Monat um seit Deinem Eintrag, liebe Ursi. Wir Niederdörfler scheinen wirklich ruhig und zufrieden geworden zu sein. Oder hat es vielleicht mehr neu zugezogene Bewohner und wir älteren ziehen uns zurück oder aus?

Nun, auf jeden Fall scheint es keine uns störenden Probleme mehr zu geben: Weder Hafenkrahn noch Lärm, weder baldiges Nichtrauchen (worauf ich mich freue) noch Bau Obergericht. Auch mit allen Läden scheinen wir glücklich und zufrieden zu sein.

Schön, dass wir ein so zufriedenes und glückliches Völkchen geworden sind (wenn ich an frühere spannende Diskussionen in diesem Forum denke).

Allen ein sonniges Wochenende wünscht aus der Preyergasse

Urs Rösli



27.02.2010 - Ursi Strasser

...endlich schreibt wieder mal einer. Ich fürchtete schon, meine guten Wünsche fürs neue Jahrzehnt hätte alle verschreckt. Ich fand die Vorstellung der Kandidatinnen und Kanditaten im Weltblatt auch gut und informativ. Lassen wir uns überraschen...!



20.02.2010 - Andreas Kyriacou

Ich glaube, das hatten wir vor vier Jahren schon einmal: Im Altstadtkurier-Protokoll der Gesprächsrunde mit den GemeinderatskandidatInnen wurde mir eine Aussage von Andrew Katumba in den Mund gelegt: Die Aussage auf Seite 7 zur Verdrängung des Gewerbes stammt von ihm – auch wenn ich seine Meinung voll und ganz teile: «es braucht sowohl den Markt als auch die Stadt.»

Danke an Elmar Melliger fürs Niederschreiben - und Gratulation an alle, die vier Zeitungsseiten lang mitgelesen haben!



31.12.2009 - Ursi Strasser-Egger

...das vergangene Jahrzehnt hat ausgedient - ich wünsche Euch allen im 2010 Gesundheit, Freude und viele heitere Stunden!
Herzlich
Ursi



21.12.2009 - Martin Brogli

Hafenkran, ausgedient! Schade, dass dieses Projekt bereits so viele aus der Fassung bringt! Hafenseekneipe, LaPaloma, Seeuniformen, Seemannslieder, Fischbrötchen, alles Ideen, die bereits von einigen Altstadtbewohner während den sechs Monaten Hafenkran und Meeresluft am Limmatquai vorschwebte. Schiff ahoi!



17.12.2009 - Urs Rösli

Kompliment an Herrn Michel vom ERZ, dass betreffend Container McDonalds eine Lösung gefunden wurde. Auch Positives soll doch vermeldet werden.



16.12.2009 - urs Rösli

Super dass der Hafenkran gebodigt wurde. Stadtrat Waser bedauert das zwar im Tagblatt. Für mich wäre der Kran aber bestimmt nicht verführerisch und zum Träumen gewesen wie für Herrn Waser.



14.12.2009 - Andreas Kyriacou

Nicht vergessen: Heute, 14.12., 19:00 Uhr, Central
Sternmarsch «Bezahlbare Wohnungen in der Stadt Zürich»

Kundgebung ab 19.30 Uhr, Gemüsebrücke



11.12.2009 - Urs Rösli

Ich wohne in der Preyergasse. Seit einigen Wochen deponiert McDonalds seine Container in der Preyergasse, was kein schönes Bild ergibt. Nun habe ich bei der Stadt angefragt, ob man das nicht abstellen kann und Herr Michel vom ERZ kümmert sich um die Sache. Folgende Informationen habe ich bis jetzt erhalten: McDonalds baut im Keller einen Fettabscheider ein und der Lift ist kaputt. Wird aber repariert nur ist er so alt, dass es schwierig ist, Ersatzsteuerelemente zu finden. Man wird noch mit ein paar Wochen rechnen müssen.

Die Preyergasse wird viel benutzt als Durchgangsgasse von der Niederdorfstrasse zum Zähringerplatz bzw. ZB. Es ist eine Gasse mit einer schönen Beleuchtung, mit zwei Geschäften (Kleidergeschäft für Junge und eine Galerie) und am anfang steht die Züri-Bar. Die Gasse wird oft von Touristen fotografiert, weil das ein schönes Bild mit dem Turm der Predigerkirche ergibt und den Bäumen.

Ich habe Bedenken, dass die Gasse immer mehr verschandelt wird. Die Stadt geht bei jedem Restaurant draussen mit roter Farbe einzeichnen, wie weit herausgetischt werden darf. Ein kleines Lebensmittelgeschäft darf der Kundschaft nicht erlauben, seinen Kaffee oder das Sandwich drinnen zu trinken und essen. Es wird immer stark auf das Stadtbild geschaut. Aber McDonalds wird freie Hand gelassen. Es wird mit verschiedenen Ellen gemessen und das verstehe ich absolut nicht. Ich denke, auch McDonalds muss Eingaben machen und sagen, wie lange ein Zustand dauern wird. Aber ich beobachte: Es gibt Tage, da wird nichts gearbeitet und ich habe das Gefühl, dass bei dieser Kellerarbeit ohnehin Amateure am Werk sind. Das ist mein Ärger des Tages und ich stelle mir vor, wie das bei der Abfallproduktion von McDonalds während der Festtage ausschauen wird.

Ich äusserte auch die Bedenken, dass Jugendliche im Übermut oder zuviel Alkohol diese Container umstürzen oder anzünden können. Was sich im Niederdorf und in dieser engen Gasse verheerend auswirken kann. Aber auch da ist eine Hilflosigkeit vorhanden.



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