Weltblatt für den
Kreis 1


Quartier-Kinderfasnacht am Neumarkt
Gut besucht und bunt betucht



Am Samstag, 28. Februar, stieg am Neumarkt die Quartier-Kinderfasnacht.

Speziell für Kinder aus der Altstadt war dieser fröhliche Anlass, umsichtig vorbereitet von einigen Bewohnerinnen und Bewohnern. Eine hübsche Nische inmitten der grossen Fasnacht, der Fasnacht der Grossen, über die anderswo schon ausgiebig berichtet wurde.

Pippi Langstrumpf wirbelt umher. Michèle Heri Michel ist die Initiantin dieser Kinderfasnacht, die sie mit einem Team um das GZ Altstadthaus vorbereitet hat. Mit dabei sind Peter und Manuela Preissle, Helen Faigle, Mario Jenny und im Hintergrund viele, die den Anlass tatkräftig oder mit einer grosszügigen Spende unterstützen. Ihnen allen sei hier gedankt.
Der Neumarkt ist geschmückt, die Primarschule Hirschengraben hat für die Dekoration gesorgt. An zwei Ständen bieten die benachbarten Restaurants «Neumarkt» und «Kantorei» etwas zur Stärkung an. Die Gugge Blues Brothers eröffnet mit einigen Stücken den bunten Reigen, Charlie Weibel singt aus voller Kehle. Dann kann Michael Schädelin, der durch den klirrend kalten Nachmittag führt, Tom Tafel mit seiner Kinderband ankündigen, der als Dame in elegantem blauem Kostüm eher ungelenk auf die Bühne steigt. In Kisten hat es unzählige Rhythmusinstrumente, sodass bald eine beachtliche Spontangugge fröhlich drauflos musiziert.

SMS oder Kreischen
Unter den gestrengen Augen der Jury, prominent besetzt mit Liane Browar, Véronique Lambert, Gudrun Baumann, Bruno Wirz und Martin Brogli, geht es zur Präsentation der liebevoll kreierten Masken und Gewändli der jungen Fasnächtler. Der Conférencier lässt die Kinder sich vorstellen. Da ist ein Efeugeist, Linus kommt als Insekt, da gibt es einen Hund, das kleine Eichhörnchen ist mit der Tochter da. Die Jury bestimmt aus jeder Gruppe eine Maske, die in den Final kommt. «Und das Publikum kann jemand dazu wählen. Entweder per SMS à 9 Franken 50 oder mit Klatschen und Schreien», erklärt Schädelin die Spielregeln. Geduldig widmet er sich jedem einzelnen der fantasievollen Wesen: «Wer bist du?» «–» «Willst du mir sagen, wie du heisst?» «Ja.» «Wie heisst du?» «Lenz.» «Und was bist du?» «Weiss nicht.» «Ich glaube – könnte das sein – bist du ein Frosch?» «Ja.» Es handelt sich hier um einen noch ganz kleinen Frosch.
Weiter stellen sich zur Prämierung eine Maus, überhaupt viele Tiere, aber auch eine Blume, Zigeunerinnen, Zwillinge, eine russische Zarin, Prinzessinnen, ein Vampir, ein Biedermeiermädchen, Hexen, die wilden Kerle und vieles mehr: 48 Fasnächtler machen mit, einige Maskierte bleiben lieber weiter hinten und schauen zu.

Keine leichte Wahl
Nun wird es Zeit für einen Auftritt der Gugge Wybeeri, eine Frauengugge, die bezaubert. Und schon kommt man zum Final, die Jury hat es nicht leicht, aus all den schönen Fasnächtlerinnen und Fasnächtlern auszuwählen. Sollen es die wilden Kerle sein, Julien, das Efeugespenst oder doch Jonathan, der Roboter? Nun ist es entschieden: Nummer 46, der bunte Paradiesvogel, die Erstklässlerin Ayda Molina, hat gewonnen. Sie darf sich als erste am Gabentisch etwas aussuchen. Nachher kommen die übrigen Finalisten und schliesslich alle anderen dran. Es hat für alle einen Preis! Konfetti wirbeln durch die Luft, ganze Wolken davon.
Und die Megagugge Lady Killers spielt zu Ehren der Quartier-Kinderfasnacht auf, und aus den Fenstern des Theaters am Neumarkt kommen Süssigkeiten geflogen. So neigt sich dieser liebevoll gestaltete charmante Anlass seinem Ende zu, und daheim gibt es sicher etwas Warmes zu trinken. Pippi Langstrumpf wirbelt umher. Michèle Heri Michel ist die Initiantin dieser Kinderfasnacht, die sie mit einem Team um das GZ Altstadthaus vorbereitet hat. Mit dabei sind Peter und Manuela Preissle, Helen Faigle, Mario Jenny und im Hintergrund viele, die den Anlass tatkräftig oder mit einer grosszügigen Spende unterstützen. Ihnen allen sei hier gedankt.
Der Neumarkt ist geschmückt, die Primarschule Hirschengraben hat für die Dekoration gesorgt. An zwei Ständen bieten die benachbarten Restaurants «Neumarkt» und «Kantorei» etwas zur Stärkung an. Die Gugge Blues Brothers eröffnet mit einigen Stücken den bunten Reigen, Charlie Weibel singt aus voller Kehle. Dann kann Michael Schädelin, der durch den klirrend kalten Nachmittag führt, Tom Tafel mit seiner Kinderband ankündigen, der als Dame in elegantem blauem Kostüm eher ungelenk auf die Bühne steigt. In Kisten hat es unzählige Rhythmusinstrumente, sodass bald eine beachtliche Spontangugge fröhlich drauflos musiziert.

SMS oder Kreischen
Unter den gestrengen Augen der Jury, prominent besetzt mit Liane Browar, Véronique Lambert, Gudrun Baumann, Bruno Wirz und Martin Brogli, geht es zur Präsentation der liebevoll kreierten Masken und Gewändli der jungen Fasnächtler. Der Conférencier lässt die Kinder sich vorstellen. Da ist ein Efeugeist, Linus kommt als Insekt, da gibt es einen Hund, das kleine Eichhörnchen ist mit der Tochter da. Die Jury bestimmt aus jeder Gruppe eine Maske, die in den Final kommt. «Und das Publikum kann jemand dazu wählen. Entweder per SMS à 9 Franken 50 oder mit Klatschen und Schreien», erklärt Schädelin die Spielregeln. Geduldig widmet er sich jedem einzelnen der fantasievollen Wesen: «Wer bist du?» «–» «Willst du mir sagen, wie du heisst?» «Ja.» «Wie heisst du?» «Lenz.» «Und was bist du?» «Weiss nicht.» «Ich glaube – könnte das sein – bist du ein Frosch?» «Ja.» Es handelt sich hier um einen noch ganz kleinen Frosch.
Weiter stellen sich zur Prämierung eine Maus, überhaupt viele Tiere, aber auch eine Blume, Zigeunerinnen, Zwillinge, eine russische Zarin, Prinzessinnen, ein Vampir, ein Biedermeiermädchen, Hexen, die wilden Kerle und vieles mehr: 48 Fasnächtler machen mit, einige Maskierte bleiben lieber weiter hinten und schauen zu.

Keine leichte Wahl
Nun wird es Zeit für einen Auftritt der Gugge Wybeeri, eine Frauengugge, die bezaubert. Und schon kommt man zum Final, die Jury hat es nicht leicht, aus all den schönen Fasnächtlerinnen und Fasnächtlern auszuwählen. Sollen es die wilden Kerle sein, Julien, das Efeugespenst oder doch Jonathan, der Roboter? Nun ist es entschieden: Nummer 46, der bunte Paradiesvogel, die Erstklässlerin Ayda Molina, hat gewonnen. Sie darf sich als erste am Gabentisch etwas aussuchen. Nachher kommen die übrigen Finalisten und schliesslich alle anderen dran. Es hat für alle einen Preis! Konfetti wirbeln durch die Luft, ganze Wolken davon.
Und die Megagugge Lady Killers spielt zu Ehren der Quartier-Kinderfasnacht auf, und aus den Fenstern des Theaters am Neumarkt kommen Süssigkeiten geflogen. So neigt sich dieser liebevoll gestaltete charmante Anlass seinem Ende zu, und daheim gibt es sicher etwas Warmes zu trinken.

Elmar Melliger

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