Weltblatt für den
Kreis 1


Frühlingsfest am Hirschengraben
Wunderbares Schlussbouquet



Das Frühlingsfest beim Hirschengraben-Schulhaus hat seit 1998 seinen festen Platz in der Quar­tieragenda und fand dieses Jahr zum siebzehnten und letzten Mal in der altbewährten und allseits geliebten Form statt. Am Sonntag, 12. April, waren keine anderen als tief zufriedene und fröhliche Gesichter zu sehen.

Wer früh genug da ist, bereits um 11 Uhr, kann das immense Buffet als Ganzes bewundern. Kann die in der Pausenhalle aneinander gereihten ­Tische abschreiten, auf denen die noch unberührten Platten mit griechischen und mediterranen Köstlichkeiten bereit liegen. All die Leckerbissen sind liebevoll zubereitet und zunächst eine reine Augenweide, mit all den lukullischen Ausschmückungen. Es müssen an die fünfzig Platten voller Speisen sein, welche vom Team des Läbis 1 und 5 in stundenlanger Arbeit hergerichtet worden sind.
Noch am Vortag war es regnerisch und kühl und wie man es schon fast nicht mehr anders erwartet, wenn ­Petros Nanopoulos zum Frühlingsfest ruft, erreichen die Temperaturen auf dem windgeschützten Pausenplatz des Hirschengraben-Schulhauses bald frühsommerliche Werte. Und die Sonne strahlt, dass einen frühlingshafte Glücksgefühle durchströmen.
Paul Doneda hat als Hausverwalter ein weiteres Mal Hand geboten für diesen Anlass. Dies nachdem an sich bereits vergangenes Jahr das letzte Mal war, bis gegen Ende des ausgelassenen Festes Petros Nanopoulos und Paul Doneda gemeinsam ans Mikrofon traten und verkündeten, dass ja streng genommen erst Petros pensioniert sei, Paul dagegen erst im Sommer 2015 in Pension gehe. Und deswegen hätten sie sich soeben spontan entschlossen, auch im folgenden Jahr nochmals Abschied zu feiern.

Einmaliges Ambiente
Die Leute strömen auf den Platz und bald sind alle Tische besetzt. Petros’ Sohn Philipp ist längst am Grill aktiv, wo er unterstützt wird durch Mitarbeitende vom Läbis 1 und 5, und verlockend duftende Souvlaki verur­sachen eine Schlange von Wartenden. Fränzi Nanopoulos ihrerseits wirkt im Hintergrund. Sie steht den ganzen Tag in der Küche und besorgt mit helfenden Händen den Abwasch des anfallenden Geschirrberges.
Inzwischen lässt die Gruppe «Kafenion» mit Felix Haller und Mitmusikern jene griechischen Melodien erklingen, die einen vom ersten Moment an in Ferienstimmung versetzen. Und vergessen sind für ein paar Stunden die Probleme, mit denen Griechenland konfrontiert ist. Wohl auch bei den griechischen Gästen auf dem Platz, die trotz oder wegen des Osterfestes mitfeiern und den Sir­taki-Reigen eröffnen. Juno Haller ist dazugestossen. Obschon zurzeit gerade hospitalisiert, hat sie es sich nicht nehmen lassen, für ein paar Stunden dem Spitalzimmer zu entfliehen und mit ihrer Stimme und ­ihrer Violine die Musik zu bereichern und abzurunden.
Derweil können sich die Kinder in der Turnhalle auf den Blasio-Matten austoben oder sich auf den sonder­baren Gefährten auf dem Platz in Geschicklichkeit üben, unter den wachsamen Augen von Hanspeter Wälchli und Jana Freese vom Altstadthaus.
Dass gleichzeitig der Kinderumzug des Sechseläutens stattfindet, würde man dem vollen Platz nicht anmerken. Insgesamt wohl über fünfhundert Personen haben sich auf dem Festplatz eingefunden und geniessen den prächtigen Tag und das unvergleichliche Ambiente.

Herzlichen Dank!
Wie das Fest sich gegen Abend langsam dem Ende zuneigt, treten Petros und Paul ans Mikrofon und bedanken sich. – Nun, der Dank ist natürlich ganz auf der Seite des Quartiers, bei allen Gästen der Feste über all die Jahre! Die Familie Nanopoulos hat immer für das Kulinarische gesorgt, hat die Musik und die Blasio-Matten und -Spielgeräte offeriert. Paul und Irmhild Doneda haben den Festplatz bereitgestellt und das Team des Altstadthauses war jeweils für Auf- und Abbau sowie das Kinderprogramm besorgt.
Nur zwei- oder dreimal in siebzehn Jahren musste das Fest wegen schlechter Witterung nach drinnen, in die Pausenhalle verlegt werden. Petros, zweifellos mit direktem Draht zum Wettermacher Petrus, ist inzwischen daran, zusammen mit Hel­ferinnen allen weiblichen Gästen eine Rose zu überreichen. Über zweihundert Rosen werden so verteilt, eine sympathische und generöse Ges­te, die mit dazu beiträgt, dass das Frühlingsfest in bester Erinnerung bleibt.
Bereits davor hat Petros, wie immer gegen Ende des Festes, seinen Sirtaki getanzt. Auch das wird uns unvergesslich bleiben.
Ganz herzlichen Dank!

Elmar Melliger

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