Weltblatt für den
Kreis 1


Ottilie
Pechsträhne

Wie in Esther und Ernst Sigrist die Erkenntnis wuchs, dass es am besten doch am Neumarkt ist.

Die Neumärktler Esther und Ernst Sigrist waren an ein Geburtstagsfest im süddeutschen Raum eingeladen, wie Ottilie erfuhr. Für diese längere Fahrt entlehnten sie den Tuareg ihres Sohnes. Beim Auftanken kam irrtümlicherweise Benzin statt Diesel in den Tank, was der Wagen nicht goutierte. Nach stundenlangem Warten auf einen Mietwagen in der schwäbischen Pampa (die Vermieterin beharrte auf Winterpneus, da Zürich bestimmt tief verschneit sei), mussten die beiden unterwegs übernachten. Die Bleibe entpuppte sich als Stundenhotel. – Kurz vor der Grenze stellten sie fest, dass der Mietwagen ohne Vignette über die Autobahn bretterte. Die nächste Tankstelle war vignettenlos und die beiden wurden ins nächste Dorf zur Post geschickt. (Bei uns hätte es wahrscheinlich gar keine Post mehr gehabt…) Dann kamen sie wieder wohlbehalten in Zürich an. Anderntags musste Ernst den Mietwagen zurückbringen, um den Tuareg zu holen, der in der Zwischenzeit entbenziniert war. Die Pechsträhne war aber noch nicht zu Ende. Unterwegs wurde der Mietwagen von einem Lastwagen gerammt. Glücklicherweise ohne Fahrerschaden. Merke, am besten ist es doch am Neumarkt!

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