Weltblatt für den
Kreis 1


Eidg. Boule und Pétanque

Das diesjährige Boule-Turnier auf dem Lindenhof konnte bei angenehmsten Verhältnissen stattfinden, wie unser langjähriger Sportreporter zu berichten weiss. Es war wieder ein Jubiläum.

Der Tag begann ungut. Es regnete in der Früh, als könne der Himmel sein Wasser nie mehr halten. Doch dann, siehe da, schien Petrus ein Einsehen zu haben. Es darf vielleicht die Vermutung geäussert werden, Etienne de Graffenried (die Göttinnen haben ihn selig), der legendäre Präsident des Lindenhof-Pétanque-Turniers, hätte Petrus bestochen, oder wahrscheinlicher, abgezockt. Wir werden es nie erfahren.
Wie dem auch sei, 46 Mann- beziehungsweise Frauschaften sowie unzählige Zuschauer, Fans und andere Gaffer genossen bei angenehmsten Verhältnissen (die Oesterreicher nennen so was treffend Kaiserwetter) die nicht immer allzu spannenden Wettkämpfe. Auch die da und dort hinter vorgehaltener Hand gemunkelten Vorbehalte bezüglich sich extrem intolerant verhaltender fremder Cracks, taten dem Ganzen letztlich keinen Abbruch. Insbesondere als gutendlich überraschenderweise feststand, dass zwei Lindenhöfler Teams im Endspiel stehen würden. Passend, fand nicht nur der Berichterstatter, denn zum 40-jährigen Jubiläum konnte kaum Besseres geschehen. Etienne, so er dann Zeit und Musse fand zuzuschauen, wird sich wohl ein weiteres Gläschen genehmigt haben. Das auf nicht sehr hohem Niveau stehende Finale wurde schliesslich gewonnen von Abdullahi Osman und Sämi Scherrer, die Martin Heldstab und Walter Zandel klar dominierten. Wie sich der anschliessende Gran Ballo in der «Cantina» gestaltete, entzieht sich der Kenntnis des Schreibers, aber in Anbetracht dessen, dass Mario und Moreno den Abend musikalisch begleitet haben, wird es wohl ein Käferfest geworden sein.
Abschliessend muss leider noch von leicht Unerfreulichem berichtet werden. Das organisierende Komitee um Roberto Marangoni, Gudrun Baumann, Elsa Feurer, Ruedi Schwarzenbach und Edith Fenner möchte die Geschäfte in Zukunft in neue (jüngere?) Hände übergeben. Fünf Jahre und teilweise weit mehr seien genug, meinen die meisten von ihnen. Sie würden allerdings nicht einfach so den Bettel hinschmeissen wollen, neuen Kräften würde selbstredend mit Rat und Tat Unterstützung gewährt werden. Auch Alexandra Freytag und ihr wie immer exzellentes Catering wäre durchaus bereit, mit neuen Leuten zusammenzuarbeiten. Neues Blut ist also gefragt, wer sich angesprochen fühlt, zögere daher nicht, mit oben erwähnten Personen in Kontakt zu treten.

Remy Roos

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