Weltblatt für den
Kreis 1


GV und Jahresbericht des Einwohnervereins Altstadt links der Limmat

Irgendwie hat die diesjährige Zusammensetzung der teilnehmenden Mitglieder an der GV des Einwohnervereins Altstadt links der Limmat am 10. Juni ein nie gekanntes Tempo gezeigt.

Innerhalb von neunzig Minuten waren Traktanden inklusive Änderungen der Statuten abgehandelt und beschlossen. Waren alle hungrig? Auf jeden Fall wurden beim offerierten Nachtessen rege Gespräche geführt und ebenfalls wurde alles «rübis und stübis» aufgegessen. Wieder einmal war diese GV ein interessanter Austausch vieler Interessen.
csc

Jahresbericht
Im vergangenen Jahr standen für uns keine grossen Projekte der Stadtentwicklung zur Diskussion. Die Post an der Mühlegasse wurde trotz aller Proteste der vereinigten Altstadtvereine geschlossen. Das traf vor allem das Niederdorf, hat aber auch auf unserer Seite gar keine Freude gemacht. Und am Migrosladen, der nun einziehen soll, wird sich zeigen, ob die Kundenbindung zu unseren Quartierläden hält.

Sonst? Das Limmatquai ist nun endlich am Ziel unserer Wünsche und wird bald vom Durchgangsverkehr beruhigt sein. Vor über 20 Jahren waren wir vom Einwohnerverein, zusammen mit dem VCS, mit unserer Volksinitiative die Initiatoren der Bestrebungen für ein (auto-)verkehrsberuhigtes Limmatquai. – Ein anderes Postulat, die Lindenhofstrasse 13 wieder als Wohnhaus zu nutzen, soll nun auch in naher Zukunft erfüllt werden. Die Liegenschaftenverwaltung plant im Augenblick Dreizimmerwohnungen und im obersten Stock eventuell eine Maisonette-Wohnung. Bezugsbereit werden die Wohnungen im nächsten Jahr.

Zuerst, das heisst schon im Sommer, wird aber der Rennweg verkehrsberuhigt. Mit der Eröffnung des Parkhauses an der Gessnerallee sollen am Rennweg die Parkplätze verschwinden und der gesamte Verkehr (auch Velos) nur noch zur Anlieferung erlaubt sein.

Das letzte Jahr war ja vor allem durch den schönen heissen Sommer geprägt. Dass sich die heissen Nächte nicht zur grossen Lärmplage für die arbeitsamen Bewohner entwickelt haben, ist erstaunlich und ein gutes Zeugnis für die Wirte in der Altstadt. Die Präsenz der Arbeitsgruppe Lärm hat dabei sicher mitgeholfen, dass von Wirteseite bewusst Rücksicht auf die Bewohner genommen wurde.

Der Einwohnerverein kann dieses Jahr sein 30-jähriges Bestehen feiern. Der Altstadt Kurier konnte sein 20-jähriges Erscheinen feiern, wir sind seit 13 Jahren auch mit im Herausgeberverein dabei.

Schön waren die Lieder von Martine Girardin am letztjährigen Sonntagsbrunch auf dem Lindenhof. Wie jedes Jahr war der Altstadt-Brunch ein gelungener Anlass, organisiert von GZ Altstadthaus und uns.

Die «Freitags-Brötlete» auf dem Uraniaspielplatz war im heissen Sommer ein begehrter Anlass. Die zusätzliche Sitzgarnitur ist da und wird auch gebraucht. Nach der letztjährigen Spielplatzeröffnung mit einem tollen Dreirad-Ralley fand die «Brötlete» fast jeden Freitag statt. Auch für diese Saison ist der Einsatzplan für den Grill gemacht und hängt innen an der Tür des Unterstandes vor dem Spielplatz.

Zum Schluss noch ein Wort zu unserem Meister des Komposts am Lindenhof. Marco Niedermann kümmert sich mit regelmässigem Einsatz um all die Arbeiten, die von den Schaufelequipen nicht erledigt werden können. Dass unsere Anlage nach 17 Jahren noch immer ein Vorzeigekompost ist, das ist sein Verdienst. Für die viele Arbeit erhält er auch ein kleines Entgelt aus der Kompostkasse. Ist diese leer, springt der EV ein. Sein und unser Wunsch ist daher, dass die vielen Nutzer und Blumenerde-Bezieher sich auch dann und wann erkenntlich zeigen. Sei es, indem sie Hand anlegen oder mit einer kleinen oder grösseren Spende.

Der Vorstand

Einwohnerverein Altstadt links der Limmat, Konto 80–45005–1, Vermerk: Kompost.

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