Weltblatt für den
Kreis 1


Eidg. Boule und Pétanque

Das grosse Boule-Turnier findet seit Menschengedenken am Bettag auf dem Lindenhof statt. Unser Sportreporter war selbst direkt vor Ort.

Der Sport und die Altstadt, einmal mehr seis geklagt, scheinen seit längerer Zeit auf Kriegsfuss zu stehen. Vorbei die Zeiten, als noch der Radfahrerbund Altstadt zur vorpfingstlichen (Auf-)Fahrt rund um den Zürichsee lud oder die Froschau Connection ein Badminton-Turnier organisierte. Zwar sind einzelne Altstadtbewohner durchaus sportmässig aktiv. Da gibt es Marathonläuferinnen, Hobbyfussballer, Velofahrerinnen, Bergwanderer und Billardspieler. Wobei mit Fug und Recht gefragt werden darf, ob letztere Tätigkeit zum Bereich Sport gezählt werden darf. Dies gilt in besonderem Masse natürlich auch für die Sparte Pétanque. Dies mag wohl ein Grund dafür sein, dass das alljährliche Turnier auf dem Lindenhof sich bleibender Beliebtheit erfreut. Ob Sport oder nicht, bleibe einmal dahingestellt, das massenhafte (legale!) Doping spräche eigentlich eher dagegen…

Viele Teilnehmende
Nichtsdestotrotz ist es doch höchst erfreulich, dass sich 76 Mann- beziehungsweise Frauschaften am grössten sportlichen Ereignis der Altstadt zum friedlichen Wettstreit mit den eisernen Kugeln trafen. Unter der verlässlichen Ägide von Robert Marangoni und Pierre Crettaz, die die nicht immer leichte Aufgabe der Organisation meisterten, Elsa Feurer und Lili Kunz wie immer mit Charme und Schalk hinter der Bar, Ivana Mengue und Gabriella Siegrist verantwortlich für den übrigen Getränkenachschub sowie Othmar Zgraggen und seinen Leuten am Grill nahm das Turnier seinen bewährten Gang.

Kaiserwetter
Kaiserwetter tat das Übrige zum Gelingen des Anlasses. Der Wettkampf wurde entschieden durch Ahmed Boumansoura und Youcef Chabira, die Ronroy Rothenfluh und José de Cruz Rodriguez im Final mit 13:11 Punkten besiegten.

Tolle Stimmung
Die Festivitäten nahmen ihren Fortgang im Limmat-Club, wo die Band Chaiselonge prima spielte. Die Stimmung war prächtig. Alles war feuchtfröhlich am Tanzen, bis ein zauberhafter Abend morgens um zwei ausklang.
Zum Schluss noch der anonyme Denkspruch des Tages: Ein Halbfinal kommt selten allein. Wie wahr.

Remy Roos

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