Weltblatt für den
Kreis 1


Der Hahn ist zurück

Am 23. Oktober wohnten zahlreiche Personen auf der nahezu 40 Meter hoch über der Strasse liegenden Gerüstplattform auf dem Dachreiter des Predigerchors der Montage des Hahns bei!

Nicht nur die beteiligten Handwerker wie Gerüstbauer, Schreiner, Spengler und Maler, sondern auch Ingenieure, Denkmalpflegespezialisten und Auftraggeber, welche die sechsmonatigen Restaurationsarbeiten im Hintergrund betreuten, fanden sich ein. Der aufgefrischte Hahn stand stolz auf dem Tisch neben edlem Wein und Brötchen, bereit, um auf der 66 Meter hohen Spitze des Dachreiters auf dem Predigerchor platziert zu werden.
Glockenschlag elf Uhr wurde angestossen und das symbolträchtige Tier wurde die letzten 110 Treppenstufen bis zur Spitze des Türmchens in luftiger Höhe hochgetragen, wo für Dachspengler und Hahn eine ziemliche Bise wehte. Dort wurde er auf das ­vorbereitete Kugellager gesetzt und befestigt.
Der Klang der 560-jährigen Glocke des Türmchens untermalte diese kurze Zeremonie. Danach wurden die obersten Etagen des filigranen Bau­gerüstes aus Sicherheitsgründen abgebaut. Bei diesem hohen Goldpreis und Sammlerwert, man weiss nie…
Hoffentlich zeigt uns der Hahn immer in jeder Hinsicht eine gute Windrichtung.

Andreas Weil

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