Weltblatt für den
Kreis 1


Altstadt-Kontakt-Kommission

Am 12. September fand die Sitzung der Altstadt-Kontakt-Kommission statt. An dieser jährlich stattfindenden Sitzung treffen sich jeweils Vertreterinnen und Vertreter von Quartiervereinen der Altstadt mit solchen der Verwaltung, um Anliegen aus dem Quartier zu besprechen.

Zum Thema Sicherheit wurde gesagt, dass im Bereich Niederdorf und Limmatquai seit dem letzten Jahr die Polizei vermehrt auch nachts mit Patrouillen präsent sei. Die Bettlertätigkeit habe massiv abgenommen. Hingegen sei es bei Grossanlässen zu vermehrten Taschendiebstählen gekommen. Bei Problemen soll man sich an Tel. 117 wenden.
Die Schliessung des Strassenstrichs am Sihlquai hat sich bisher nicht negativ bemerkbar gemacht im Niederdorf. Betreffend Verkürzung der Anschaffenszeit auf 22 bis 2 Uhr (statt wie heute von 19 bis 5 Uhr) sind noch Rekurse beim Statthalter hängig.
Bezüglich nächtlichem Lärm wurde gesagt, dass die Plakataktion «Hier wohnen Leute» Anklang gefunden habe und dass die Gastronomen die Polizeiverordnung im Allgemeinen befolgen. Andernfalls sei die Polizei auf Anzeigen angewiesen, um handeln zu können, denn es gelte das «Störprinzip».
Weitere Fragen galten den ungeliebten «Passanten-Stoppern», dem Aufstellen dieser Reklame-Tafeln in den Gassen, dessen Regelung auf dem Rechtsweg blockiert ist, sowie den als aggressiv empfundenen Auftritten einer brasilianischen Capoeira-Gruppe.
Zu reden gab das Züri Fäscht mit seiner Grösse, die Dimensionen angenommen hat, bei denen die Sicherheit, aber auch die Sauberkeit beeinträchtigt werde. Die langen Festzeiten verunmöglichten eine optimale Reinigung, wurde erklärt. Aus Sicherheitsgründen könne man nicht mit grossen Maschinen durch eine Menschenmenge fahren, um zu reinigen. Insgesamt seien 290 Tonnen Abfall gesammelt worden. Man werde über die gewünschten Dimensionen dieses Festes noch diskutieren, der Entscheid darüber liege beim Stadtrat.
Eine Frage galt den versenkbaren Pollern bei der Einfahrt in den Zähringerplatz, die scheinbar nicht mehr in Betrieb seien. Diese, so wurde geantwortet, hätten wiederholt zu Sachschäden an Fahrzeugen geführt. Schliesslich habe die Dienstabteilung Verkehr entschieden, die Poller von Stromnetz zu nehmen.

Elmar Melliger

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