Weltblatt für den
Kreis 1


Generalversammlung des Quartiervereins Zürich 1 rechts der Limmat

Die Generalversammlung des Quartiervereins Zürich 1 rechts der Limmat verlief unter neuer Leitung in gewohntem Rahmen, mit angeregter Diskussion zum Schluss.


Die Generalversammlung fand ausnahmsweise am Fasnachtsmontag statt, was bei der Planung nicht realisiert wurde, am Montag, 10. März. Man traf sich wie üblich um 19 Uhr zum vorgängig offerierten Apéro, im Saal des Zunfthauses zum Grünen Glas. Diese GV war Peter Rothenhäuslers erste als Präsident, für den Verein war es bereits die 122. Der Usanz folgend, verlas er zu Beginn die Namen der anwesenden Gäste, die mit Applaus begrüsst wurden. 98 Mitglieder waren im Saal und wohl etwa dreissig weitere Personen. In seinem persönlichen Jahresrückblick (der offizielle Jahresbericht war in unserer Februarausgabe abgedruckt) erwähnte Peter Rothenhäusler auch, dass uns mit Frankie ein weiteres Original verlassen hat. Und ergänzte: «Für mich haben alle Bewohner das Zeug zum Original.» Er stellte fest, dass die elektronischen Möglichkeiten der Kommunikation noch vermehrt zu nutzen wären, und lobte die Internetseite www.zuerich1.ch als sehr gute Seite, als zweckmässig und praktisch, und dass der QV darauf aufbauen wolle. Martin Bischoff erläuterte die Jahresrechnung, die bei einem Vermögen von rund 86 000 Franken mit einem kleinen Überschuss von Fr. 353.84 abschloss und einstimmig genehmigt wurde und sagte mit verschmitztem Blick auf sein Gewand: «Ich bin jedes Jahr froh, wenn ich meinen Tschoopen auslüften kann.» Dies sei seine zwölfte Jahresrechnung gewesen und er wäre froh, wenn ihn bald jemand ablösen würde in seinem Amt.
Andrea Panitz und Nicole Bruggmann traten aus dem Vorstand zurück und wurden mit Dank und Applaus verabschiedet.
Als musikalischer Überraschungsgast in der Pause erwies sich das Vorstandsmitglied Felix Stocker, der virtuos in die Klaviertasten griff, was mit begeistertem Applaus quittiert wurde.
Ulla Grob berichtete als Präsidentin des Trägervereins kurz über das als Quartiertreff neu gestartete Altstadthaus und wurde mit einem Blumenstrauss geehrt. Michael Schädelin wurde für seine grossen Verdienste und sein Engagement um das Altstadthaus mit einem imposanten Früchtekorb beschenkt.
Als Präsident des Herausgebervereins Altstadt Kurier berichtete Matthias Senn über das vergangene Jahr. Es gab einige personelle Wechsel in der Redaktionskommission: Peter Keck, Martin Brogli, Peter Preissle und Myrtha Guggenbühl traten zurück, neu dabei sind Peter Rothenhäusler und Olivia Huber. Eine Kritik, die er bisweilen zu hören bekomme, dass der Altstadt Kurier geografisch gesehen rechtslastig sei, quittierte er mit den Worten: «Strassenstrich, Dörflifäscht, Altstadthaus etc. sind nun mal rechts der Limmat.»
Zu reden gab dann das Thema Lärm. Charles Weibel als Leiter der Arbeitsgruppe Lärm übergab das Wort an einen Anwohner des Predigerplatzes, der sich beklagte über Jugendliche, die sich bei der Kirche betrinken und lärmen. Weitere Wortmeldungen drehten sich um nächtlichen Lärm, Urinieren in den Gassen, hinterlassenen Dreck etc. Ein Fall für die Polizei, die leider zu wenig Personal hat, wie der anwesende Kreischef Hans Hanselmann erklärte, und für die SIP, die in dieser Sache angefragt werden soll. Hanselmann sagte, früher seien die Trottoirs um Mitternacht hochgeklappt worden, heute gingen die Jungen um 22 Uhr erst in den Ausgang. – Nach weiteren Wortmeldungen zu anderen Themen konnte der Präsident die lebhafte GV um 21.20 Uhr schliessen.

Elmar Melliger

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