Weltblatt für den
Kreis 1


GV- und Jahresbericht des Einwohnervereins Altstadt links der Limmat

Der Einwohnerverein Altstadt links der Limmat organisiert organisierte im vergangenen Jahr zahlreiche Veranstaltungen für die Quartierbevölkerung.

Die diesjährige Generalversammlung fand am 23. Mai 2016 im Quartier statt und die Traktanden waren schnell erledigt. Der Jahresbericht wurde von Präsident Francesco Falone verlesen und die Rechnung abgenommen. Angela Tomas ist seit einem Jahr im Vorstand des Elternvereins und ist nun aus unserem Vorstand ausgetreten. Ihre wertvolle Arbeit im Vorstand wurde verdankt. Neu wurde Kathrin Schafroth in den Vorstand gewählt. Dem Vorstand wurde Décharge erteilt und nach einer Stunde waren die Geschäfte erledigt. Es folgte ein gemeinsames Essen und viele gute Gespräche.

Christine Schmuki


Jahresbericht
Am 10. Mai 2015 feierten wir die Spielplatz-Eröffnung auf der Uraniawiese und am 30. Mai fand der Kinderflohmarkt an der Schipfe statt. Beide Veranstaltungen sind nun nicht mehr in unserer Obhut, sondern werden – wie wir das beschlossen haben – neu vom Elternverein Altstadt durchgeführt.
Der Lindenhofbrunch am 5. Juli konnte nach drei Jahren im Kanu-Club respektive Restaurant «Schipfe» endlich wieder einmal unter den Linden stattfinden. Es war heiss und wunderbar, das Buffet wie immer üppig und fein. Musikalisch wurde der Anlass vom Duo Anthropoi begleitet, das mit Klarinette und Handorgel Klezmer- und Balkanmusik spielte. Im Anschluss an den Brunch fand das Kinderfussballturnier auf dem Spielplatz statt. Uff, diese Hitze! Bei Temperaturen weit über 30 Grad entschieden die Organisatoren Roy Suter und Fran­cesco Falone schon am Vortag, das ­Altstadt-Kinderfussballturnier in die schattigeren Abendstunden zu verlegen. Es kam im wahrsten Sinn des Wortes zu hitzigen, aber jederzeit fairen Zweikämpfen, Dribblings und Flankenläufen. Nach Grillieren und Genuss der vielen mitgebrachten Le­ckereien vom Buffet konnten es dann einige Väter nicht lassen, sich mit ihren Kindern auf dem Fussballplatz zu messen, was für sie um ein Haar in ­einem Debakel geendet hätte…
Beim Räbeliechtliumzug unterstützen wir den Elternverein noch nach Abschluss des Umzugs auf der St.-Peter-Hofstatt. Da gab es wie alle Jahre wieder feinen Punsch (4 Liter) für die Kids, genug Glühwein für die Eltern (18 Flaschen «Heisser Hirsch») und Zucker-Brötli für alle (300 Zucker­brötli). Am Buffet halfen Andrea Saxer, Andreas Keller, Alex de Capitani.
Adventsfenster am 11. Dezember: Bei mildem Wetter wurde auch dieses Jahr im Dezember auf dem Urania-Spielplatz grilliert. Für unsere zahlreichen Gäste gab es feine Würste vom Metzger Zgraggen, exzellentes Fladenbrot von Elias Schafroth, Wein und Bier gegen den Durst. Im Quartierraum waren alle Tische gedeckt und mit zahlreichen Leckereien belegt. Kemal Sodulof hat uns mit stimmigen Liedern durch den Abend begleitet. Einmal mehr war das Adventsfenster ein rie­siger Erfolg. Vielen Dank allen Helferinnen und Helfern!
Filmabende im Quartierraum fanden auch dieses Jahr wieder statt: «Der grosse Diktator», «Die Schweizermacher» und als Einstimmung in die Sportferien «Drei Männer im Schnee». Wir freuen uns auf eine Fortsetzung dieser geselligen Abende.
Freitags-Grill: Familien und Personen von links und rechts der Limmat trafen sich auch dieses Jahr bei schöner Witterung am Freitags-Grill. Wegen der teils hohen Beteiligung haben wir zwei neue Festbankgarnituren gekauft. In dieser Saison haben wir von der Mailingliste «iswaslos@8001zuri.ch» Gebrauch gemacht. Bei zweifelhafter Witterung oder wenn man sicher sein will, ob jemand auf dem Urania-Spielplatz ist, kann man ein Mail an die «iswaslos»-Adresse senden und auf das entsprechende Echo warten.
Beim Altstadt Kurier engagiert sich der Vorstand schon seit Jahren und ­besucht die monatlichen Redaktionssitzungen.
Kindergarten und Schule: Für unsere Kinder links der Limmat hat sich in Sachen Schuleinteilung nichts geändert. Sie werden weiterhin ins Schulhaus Schanzengraben eingeteilt. Trotzdem besteht immer noch der Wunsch, dass die Kinder, die links der Limmat wohnen, ins Schulhaus Hirschengraben gehen können. Unsere Delegation Alex und Nadia Goldsmith, Evelyne ­Vitali, Angela Tomas und Francesco Falone haben die Schulpräsidentin Mirella Forster am 24. September getroffen und unser Anliegen platziert. An einem weiteren Treffen im November wurde uns von Herrn Bellot die Situ­ation erklärt: zu wenig Platz im Schulhaus Hirschengraben (viele Schüler von Hottingen und mehr Sekundarschüler) und reichlich Platz im Schulhaus Schanzengraben, wo die Kinder von links der Limmat nötig sind, um den Schulbetrieb aufrecht zu halten. Es besteht die Möglichkeit, unsere Kinder durch Kinder vom Schulkreis Letzi zu ersetzen. Die Einführung von mehr Tagesschul-Betrieben könnte das Hirschengraben-Schulhaus eventuell entlasten. Wir bleiben dran.
Lech: Alle kannten ihn. Im Oktober 2014 installierte sich der Pole auf der Bank vor dem Quartierraum und sollte dort eineinhalb Jahre friedlich leben. Er wurde von einer Nachbarin liebevoll betreut, bekam Suppe und heisses Teewasser. Seine Kleidung wurde gewaschen. Er gehörte ins Quartier. Eines Morgens im März war er plötzlich nicht mehr da. Er lag nach einem Kollaps auf der Intensivstation des Uni­spitals. Dort googelte ein polnischer Arzt Lech und fand heraus, dass er ­früher in Polen selber Arzt gewesen war. Seine Tochter wurde ausfindig ­gemacht und im April konnte er mit der Rega in ein Spital in Stettin verlegt werden. Wir wünschen ihm alles Liebe.

Der Vorstand

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