Nachfolgeregelung geglückt

Bild zum Artikel

Bei der «Marktlücke» an der Schipfe gibt es einen Wechsel bei der Leitung.

Damals leitete sie die städtischen Arbeitsintegrationsangebote Velowerkstatt und Werkmal. Die «Manufaktur Werkmal» war ein Frauenprojekt, das unter anderem Objekte herstellte, die dann in Pop-up-Stores mit Namen «Ladenlücke» verkauft wurden. Als die städtische Arbeitsintegration neu ausgerichtet wurde, war Christina Dalbert davon überzeugt, dass es weiterhin ein Arbeitsintegrationsangebot spezifisch für Frauen brauchte und machte sich selbständig. Das war 2009, im früheren Bébéhaus Täuber an der Schipfe. 

Die so entstandene «Marktlücke» betreibt heute eine Werkstatt in Altstetten und das Restaurant «Kantine Hermetschloo» im Dachgeschoss des Hauses und eben, den Laden an der Schipfe. 

Seit 2021 nimmt dieser das ganze Erdgeschoss des Hauses Schipfe 24/26 ein und beinhaltet ein hübsches Bistro mit Blick auf die Limmat.

Nun geht die Gründerin Christina Dalbert (1960) in Pension, bleibt aber der «Marktlücke» als Gesellschafterin verbunden. Bereits per 1. Juli hat sie die Geschäftsleitung übergeben an Barbara Meier (1984), die langjährige Erfahrung in der Arbeitsintegration mitbringt. So war sie zehn Jahre beim Schweizerischen Arbeiterhilfswerk SAH in Luzern in der Geschäftsleitung. – Die «Marktlücke» ist heute ein Unternehmen mit 24 (Teilzeit-)Mitarbeitenden, in dem 50 bis 60 erwerbslose Frauen als Teilnehmerinnen in verschiedenen Angeboten gefördert, begleitet und betreut werden. Rund ein Drittel von ihnen kann von hier aus eine (Teilzeit-)Stelle finden. 

Weitere Informationen gibt es unter www.markt-luecke.ch.


Elmar Melliger