Ein Hoch auf Esther Scheidegger

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Mit ihrem allerersten Beitrag als Gastschreiberin für die Seite 2 hat sie die Januarausgabe 2003 geadelt. Mit Esther Scheidegger hat seither eine erfahrene Journalistin ihre Finger über die Tastatur gleiten lassen.

Von Elmar Melliger

 

Esther Scheidegger hat Germanistik studiert und arbeitete seit 1970 als Re- daktorin Stadt Zürich beim Tages-Anzeiger, wo sie unter anderem Marktbe- richte verfasste. Ab 1996 wirkte sie als freie Journalistin beim Tages-Anzeiger, bei der Neuen Zürcher Zeitung und bei der Coop-Zeitung. Sie hat mehrere Bücher verfasst. Ab 2009 hat sie dann immer wieder für den Altstadt Kurier geschrieben, ehrenamtlich, versteht sich: Nachrufe, Beiträge zu kulturellen Themen, zu Jubiläen, viele Buchtipps.

 

Keine Angst vor den Mächtigen

 

Im September 2011 hat sie im Wechsel mit Remy Roos die neue Rubrik «Felix und Regula» betreut, was ihr Gelegenheit gab, sich regelmässig einer die Altstadt betreffenden Thematik anzunehmen. Dabei unterhielt sie mit ihrem sicheren Schreibstil die Leserschaft und scheute sich nicht, auch mal den Mächtigen auf den Schlips zu treten. Im Juni 2013 übernahm sie die Rubrik «Kulinarium», die Restaurant-Besprechung auf der letzten Seite, im Wechsel mit René Ammann, ab November 2018 im Wechsel mit Alexander Villiger. Ihre Texte waren immer eine Bereicherung. Nun hat die seit 1985 in der Altstadt lebende Zürcherin (geb. 1946) beschlossen, kürzer zu treten und sich von regelmässigen Verpflichtungen zu entlasten. Und vielleicht ab und zu noch einen Buchtipp zu schreiben…

 

Liebe Esther, ganz herzlichen Dank für dein grosses langjähriges Engagement, seitens des Altstadt Kuriers und der Leserinnen und Leser!

 

PS: Der Bericht über das «Weisse Kreuz» in der Novemberausgabe war ihr letztes «Kulinarium», mit dem Regula-Beitrag verabschiedet sich Esther Scheidegger als «Regula».