Hirsebreifahrt auf dem See- und dem Landweg

Gestern Mittwoch stach wie alle zehn Jahre eine illustre Gesellschaft in See oder besser gesagt in die Limmat, um Strassburg zu erreichen. Grund: Die traditionsreiche Hirsebreifahrt!
Fast pünklich um 12 Uhr starteten beim Ruderclub Zürich die drei Boote mit prominenter Besetzung in Richtung Strassburg. Thema der Mission: die alle zehn Jahr stattfindende Hirsebreifahrt.
Die Stimmung war trotz dem rekordverdächtig tiefen Wasserstand prächtig. Alle neun Stadträtinnen und Stadträte waren mit dabei, zumindest bei der ersten Etappe, die freilich nur bis zum Flusswehr Oberer Letten ging.
Dann mussten die Schiffe schon verladen werden, wegen dem Kraftwerk und weil es auf der Limmat unterhalb des unteren Lettens so wenig Wasser hat.
Vielleicht grad aus Trotz feuerten die Schiffsführer laufend laute Böller ab. Etwas, wenn es aus Seiten von FCZ-Fans oder auch linken Demonstranten kommt, strikte verurteilt wird. Aber egal.
Die erste Etappe gelang vorzüglich, nun folgen drei weitere Fahrtage, bis die Gesellschaft am 23. August in Strassburg eintrifft.
Inklusive dem hoffentlich noch warmen Hirsebrei. Denn dies war vor vielen hundert Jahren der Grund dieser Schiff-Fahrt. Den Franzosen beweisen, dass wir Zürcher im Ernstfall rasch zur Stelle wären, um zu helfen.
Unser Foto zeigt winkend die beiden quietschvergnügten Stadtratsmitglieder B&B: Simone Brander (SP) und Michael Baumer (FDP).
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