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Juni 2019

DATUM
BEITRAG
15.06.2019

Heimplatz

Altstadt Kurier

Der Heimplatz, im Volksmund Pfauen genannt, ist ein Platz von zentraler Bedeutung. Er ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt und an ihm liegen das Kunsthaus und das Schauspielhaus. Im Zuge der Kunsthauserweiterung plant die Stadt eine Neugestaltung und empfiehlt das Siegerprojekt aus einem Studienauftrag – «Place-Jardin» – zur Weiterbearbeitung.
Das Projekt «Place-Jardin» sieht vor, den vom Verkehr umtosten Spickel in der Mitte zu einem Plätzchen mit besserer Aufenthaltsqualität auszubauen, zu einem kleinen Stadtgarten mit Bäumen, Stauden, Sitzstufen, einem Trinkbrunnen und einer kleinen Espresso-Bar, mit Marmorplatten als Bodenbelag. – Die Vorzone des Schauspielhauses wird von 2 auf 5,5 Meter verbreitert.
Um den Platz dafür zu gewinnen, werden die Strassenzüge verschmälert, Spuren abgebaut, diverse Abbiegebeziehungen sollen aufgehoben werden. Der motorisierte Individualverkehr wird teilweise auf Umfahrungsrouten umgeleitet.
Gleichzeitig werden durchgehende Velostreifen markiert und kurze und sichere Fussgängerübergänge geboten. Die Tramhaltestellen der Linien 5 und 9 werden bergwärts in die Rämistrasse verlegt, um eine weitere Entflechtung des Verkehrsknotens zu erreichen.   

AK

    15.06.2019

    Rathausbrücke

    Altstadt Kurier

    Die Rathausbrücke muss ersetzt werden, insbesondere um den Hochwasserschutz zu verbessern. Die wuchtigen Brückenpfeiler schränken die Abflussmenge zu stark ein und die Limmat droht über die Ufer zu treten, wenn Wasser durch den künftigen Sihl-Entlastungsstollen in den See geleitet wird.
    Die Stadt hat nun das Siegerprojekt des Studienauftrags vorgestellt. Die Brücke soll demnach trapezförmig und etwas kleiner als die heutige werden, die flussaufwärts gelegene Brückenseite in gerader Linie verlaufen. Verpflegungskioske soll es entgegen früher gemachter Aussagen keine mehr geben, sie werden der Ästhetik geopfert.
    Die Brücke – mit langen Sitzbänken an beiden Rändern – soll freie Flächen aufweisen, genügend Platz bieten für verschiedene Nutzungen, speziell auch für den samstäglichen Markt – schliesslich haben wir es mit der Gemüsebrücke zu tun. Der Platzcharakter der Brücke ist ganz wichtig, schon seit dem Mittelalter dient sie auch als Marktplatz.
    Baubeginn ist für 2023 vorgesehen, die Fertigstellung für 2025/2026. Es wird mit Kosten von rund 32 Millionen Franken gerechnet. Vermutlich wird es eine städtische Abstimmung zum Projekt geben.

    AK

      15.06.2019

      Café «Henrici»: Besitzerwechsel

      Altstadt Kurier
      Christoph und Olivia Huber gaben das «Henrici» in neue Hände. Irina Turrisi ist operative Geschäftsleiterin, Martina Trachsler (rechts) die neue Besitzerin. Foto: EM

      Vor genau zehn Jahren haben die Geschwister Olivia und Christoph Huber das Café «Henrici» an der Stüssihofstatt (früher war hier das Restaurant «Franziskaner») ins Leben gerufen. Sie haben das Lokal mit viel Umsicht geführt, sodass sich das Henrici mit seiner gepflegten Kaffee-Kultur zu einem beliebten Treffpunkt für das Quartier entwickelt hat, jedoch auch viele Gäste von weiter her und internationale Touristen anzieht. Nun haben sie das Café in neue Hände übergeben. (Christoph Huber wird sich auf sein Cold-Brew-Kaffee-Unternehmen Barrel Cold Brew konzentrieren, Olivia Huber orientiert sich in eine andere Richtung.)
      Seit anfangs Mai ist Martina Trachsler die Besitzerin. Sie hat eine Hotellerie-Ausbildung und Erfahrung im treuhänderischen Bereich der Gastronomie und kennt das Henrici schon lange. Sie sagt: «Es ist mir ein Anliegen, dass die Restaurant-Vielfalt im Niederdorf erhalten bleibt. Das Henrici ist ein Herzens-Projekt.» Mit Irina Turrisi als operative Geschäftsleiterin hat sie eine Henrici-Mitarbeiterin der ersten Stunde zur Seite.
      Das Henrici wird mit dem bewährten ca. 20-köpfigen Team weitergeführt. Auch das Angebot an Speisen und Getränken wird übernommen.
      Alle sind froh, dass eine so gute Nachfolgelösung gefunden werden konnte.   

      EM

        03.06.2019

        HELFEREI SOMMERFEST!

        Kulturhaus Helferei

        Wir verabschieden uns in die Sommerpause! Dies natürlich nicht sang- und klanglos. Es wird kräftig gefeiert, mit allen, die uns ein Jahr lang durch unser kräftiges Programm getragen haben. Mit einem üppigen Buffet der Malaikas! Bei live Musik (PULSAR: Markus Bachmann, Swen Vermeul, Frank Ammeter und Andi Penkov), Tanz (DJ Pacman) und geselligem Beisammensein!

        AB 18.00 UHR!

        Eintritt: frei

        01.06.2019

        Monthly special in June: Mushy peas with peppermint.

        CREPERIE HIRSCHENPLATZ
        Bild: Saurabh Wasaikar@pexels

        Crêperie Hirschenplatz goes English! Monthly special in June: Mushy peas with peppermint. So refreshing! So yummy!

        01.06.2019

        «Mediterrane Nächte»: Eine neue Gruppe «Lebensqualität» formiert sich

        Quartierverein Zürich 1 rechts der Limmat

        Ab nächstem Sommer sollen Aussenrestaurants bis 02:00 Uhr morgens geöffnet bleiben dürfen.

        Der Quartierverein macht sich Sorgen um die Innenstadt als Wohnquartier und hat im Auftrag der Generalversammlung eine neue Arbeitsgruppe «Innenstadt als Wohnquartier» ins Leben gerufen. Wer sich für die Mitarbeit interessiert, kann sich gerne beim Vorstand melden: info@quartierverein-zuerich1.ch

        Mai 2019

        16.05.2019

        Neues Produkt für kühle Köpfe

        HAAR-SCHOPF

        Auf speziellen Kundenwunsch führen wir neu das Vital Kopfhaut- und Haar-Tonikum FRESH von Alpecin: Damit behalten auch Sie einen kühlen Kopf!

        April 2019

        17.04.2019

        «Mediterrane Nächte»: Offener Brief an den Stadtrat

        Quartierverein Zürich 1 rechts der Limmat

        Die Gastro-Szene fordert «mediterrane Nächte». Sie wollen, dass die Aussenrestaurants im Sommer bis 02:00 Uhr morgens geöffnet bleiben dürfen.

        Der Quartierverein wehrt sich mit einem offenen Brief an den Stadtrat.





        «Mediterrane Nächte»: Offener Brief an den Stadtrat von Zürich


        Sehr geehrte Frau Stadtpräsidentin Corine Mauch

        Sehr geehrte Stadträtinnen und Stadträte


        Der Quartierverein Zürich 1 rechts der Limmat nimmt mit grosser Besorgnis Kenntnis von der Forderung nach «mediterranen Nächten». Diese verlangen die Ausweitung der Betriebszeiten um zwei Stunden während den Monaten Juni bis August, jeweils in der Freitag- und Samstagnacht – also während der Zeit, in der die Belastung ohnehin schon am grössten ist. Dies ohne, dass irgendwelche flankierende Massnahmen angedacht sind. Diese Ausweitung würde aus unserer Sicht die jetzt schon äusserst lückenhafte Durchsetzung der Nachtruhe in der Altstadt noch weiter erschweren und die Lärmbelastung für die Altstadtbewohner/innen in ein unzumutbarem Mass erhöhen – besonders für Kinder, Familien und ältere Menschen, die ein grösseres Ruhebedürfnis haben.


        Der Quartierverein setzt sich ein für eine lebendige, aber auch lebenswerte Altstadt für alle. Er fordert flankierende Massnahmen wie beispielsweise Fuss- oder Velopatrouillen, welche die bestehenden Vorschriften betreffend Nachtruhe, Littering und Sachbeschädigungen endlich konsequenter durchsetzen.


        Wir sind der Ansicht, dass es eine besondere Qualität Zürichs ist, dass auch die Innenstadt-Quartiere Wohnquartiere sind – mit Blumen an den Fenstern und Kindern auf der Strasse. Unser Quartier lebt auch davon, dass sich viele Bewohner/innen ohne Profitinteresse fürs Quartier engagieren. Wir glauben, dass dies im Interesse der ganzen Stadt Zürich ist.

        Uns ist bewusst, dass die Innenstadt auch ein Ausgeh-Quartier ist. Wir finden es deshalb auch richtig, dass die Quartierbewohner/innen eine höhere Toleranz haben sollen, was die Lärmbelastung angeht. Wenn allerdings auch die geltenden Regeln nicht eingehalten werden und sogar noch ausgeweitet werden, dann werden die Innenstadtquartiere als Wohnquartiere darunter leiden.


        Anders als die professionell organisierte Gastro-Szene verfügen wir als ehrenamtlich Tätige nicht über die Mittel, um unseren Anliegen Gehör zu verschaffen. Wir bitten den Stadtrat auf eine Ausweitung der Öffnungszeiten zu verzichten, solange nicht sichergestellt werden kann, dass die Nachtruhe eingehalten wird.




        Mit freundlichen Grüssen


        Der Vorstand des Quartiervereins Zürich 1 rechts der Limmat

        Peter Rothenhäusler, Präsident



        10.04.2019

        Mediterrane Nächte: Der Quartierverein muss handeln

        Quartierverein Zürich 1 rechts der Limmat

        Am 25. März fand die Generalversammlung des Quartiervereins Zürich 1 rechts der Limmat statt. Ein heiss diskutiertes Thema waren die «mediterranen Nächte». Konkret sollen die Öffnungszeiten der Gastrobetriebe im Sommer bis 02:00 Uhr morgens verlängert werden.

        Dies würde unser ohnehin schon belastetes Quartier noch stärker belasten und stellt die Altstadt als Wohnquartier in Frage. Die Generalversammlung hat den Vorstand beauftragt, aktiv zu werden und gegen das Vorhaben vorzugehen. Der Vorstand prüft jetzt die möglichen Massnahmen.

        Januar 2019

        15.01.2019

        Papagena und andere schräge Vögel

        Musée Visionnaire
        Ausstellungskarte Musée Visionnaire

        Die Ausstellung «Papagena und andere schräge Vögel» im Musée Visionnaire ist eine opulente Schau von sprühender Kreativität und einzigartiger Originalität, in der Leben und Kunst verschmelzen oder das Leben zur Performance wird.
        Rund um das noch wenig bekannte Schaffen von Bernhard Vogelsanger, selbsternannter «Impressario der Schwamendinger Oper», werden Arbeiten von anderen Kunstschaffenden gezeigt, die um das Thema Oper, Tanz, Kostüme und (Lebens)-Theater kreisen. Unkonventionell sind sie allesamt, schräge Vögel eben. Sie lassen sich nicht im etablierten Kunstkontext einordnen und gehen ihren eigenen Weg, um das, was aus ihrem Innersten dringt, als Gesamtkunstwerke umzusetzen. Passion und Leidenschaft, nicht Konvention und Kommerz sind Antrieb für das Schaffen.
        Speziell für die Ausstellung hat Oliver Matthias Meyer (FilmArts) eine Video-Produktion gemacht, in der Menschen, die Bernhard Vogelsanger oder Walbaum gekannt haben, von ihren persönlichen Begegnungen mit den beiden schrägen Vögeln erzählen.